Vorgänger Jörg I. (links) übergab in Anwesenheit von Oberchessler Nico I. (rechts) den Besen an den neuen Obernarr Dugger I.
Die fünfte Jahreszeit hat begonnen: In Mümliswil-Ramiswil regiert nun Obernarr Dugger I.
Mit der Besenübergabe an den neuen Obernarr Dugger I. ist im
Landgasthof Ochsen in Mümliswil die Fasnacht 2026 offiziell eröffnet worden.
«Tierisch Wild» lautet das diesjährige Motto des Guldentaler
Fasnachtskomitees. Unter diesem Thema füllte sich zum Hilari am Samstagabend
der grosse Saal des Landgasthofs Ochsen in Mümliswil. Bunte Luftschlangen lagen
auf den Tischen, Ballons schmückten die Wände und einzelne Fasnachtsmasken
waren aufgestellt. Die festliche Atmosphäre liess keinen Zweifel daran, dass
die fünfte Jahreszeit eingeläutet wird.
Diese stimmungsvolle Kulisse bildete den Rahmen für den
offiziellen Auftakt des Abends: Lautstark betraten die Tambouren
Mümliswil-Ramiswil den Raum, marschierten auf die Bühne und liessen ihre
Trommeln kraftvoll erklingen. Danach wandte sich der neue Obernarr Dugger I. an
sein Publikum im grossen Saal: «Von jetzt an regiert die Fasnacht. Der Alltag
kann warten.»
Mit diesen Worten folgte der symbolische Moment des Abends.
Der ehemalige Obernarr Jörg I. übergab den Besen an seinen Nachfolger. «Den
Besen hatte ich das ganze Jahr lang bei mir zu Hause. Er war sogar bei mir im
Schlafzimmer», scherzte er. Nun geht er in neue Hände über. Dugger I. nahm ihn
mit grossen Augen entgegen.
Obernarr Dugger I. und
Oberchessler Nico I.
läuteten die Fasnacht
offiziell ein.
«Auf das müssen wir jetzt Eins nehmen»
Begleitet wird der neue Obernarr von seinem Oberchessler
Nico I. «Wir wollen euch zusammen eine wunderschöne Fasnacht, viel Spass und
eine gute Zeit wünschen», gehörte zu den ersten Worten des Obernarrs. «Auf das
müssen wir jetzt Eins nehmen.» Dugger I. und Nico I. griffen kurzerhand je zu
einem Glas Wein, stiessen mit einem lauten «Prost» an und läuteten damit die
Fasnacht 2026 im Guldental ein.
Der Besen, der das Wappen der Gemeinde Mümliswil-Ramiswil
ziert, gehört nun fest zum neuen Obernarr. Im Laufe des Abends fanden immer
mehr junge und ältere Fasnächtlerinnen und Fasnächtler den Weg in den Saal.
«Mümliswil ist eine Fasnachtshochburg», erzählte Roger Walter, Präsident des
Fasnachtskomitees. Der Hilari sei fester Bestandteil des fasnächtlichen
Treibens und werde von der Bevölkerung entsprechend getragen.
Der Besen, der das Wappen der Gemeinde Mümliswil-Ramiswil
ziert, gehört nun fest zum neuen Obernarr. Im Laufe des Abends fanden immer
mehr junge und ältere Fasnächtlerinnen und Fasnächtler den Weg in den Saal.
«Mümliswil ist eine Fasnachtshochburg», erzählte Roger Walter, Präsident des
Fasnachtskomitees. Der Hilari sei fester Bestandteil des fasnächtlichen
Treibens und werde von der Bevölkerung entsprechend getragen.
«Tierisch werden wir von alleine»
Dieses Jahr soll es nun «Tierisch Wild» durch die fünfte
Jahreszeit gehen. «Wild passt sicher zu uns Mümliswiler», scherzte Walter. Auch
der neue Obernarr Dugger I. bestätigte dies und ergänzte mit einem Lachen:
«Tierisch werden wir von alleine.» Insgesamt hatten drei verschiedene Mottos
zur Auswahl gestanden. Letztlich wurde es tierisch und wild. Wieso? Weil es
laut dem Obernarren am besten zu ihm selbst und zu seinem neuen Oberchessler
passe, scherzte er.
Für Dugger I. bedeute die Fasnacht «sehr viel». Schon seit
seiner Kindheit ist er fasnächtlich unterwegs. Seit mittlerweile zehn Jahren
organisiert er das närrische Treiben auch aktiv mit. Der Hilari mit der
Besenübergabe ist dabei jeweils der Startschuss. So auch an diesem Abend.
Weiter ging es mit musikalischer Unterhaltung: Zuerst stimmte die Steelband
Kanofetti Mümliswil mit ihren karibischen Klängen die Menschenmenge ein, bevor
die Niederämter Party-Buebe den Abend musikalisch abrundeten. Gefeiert wurde
bis spät in die Nacht.
Quellen: Solothurner Zeitung - Fotos; Bruno Kissling / Guldentaler-Fasnacht-Solothurn / Fasnacht Thal Guldental / Kulturelles Guldental

